Abschlusskleider

Abschlusskleider – Die häufigsten Fehler beim Erstkontakt mit Kleid und Anzug

Der Abschlussball jeder Schule ist häufig der Erstkontakt für junge Erwachsene mit Abschlusskleidern.

Viele männliche Schüler kaufen sich zum ersten Mal einen eigenen Anzug. Und Schülerinnen freuen sich bereits auf ihr erstes, ausgefallenes Kleid mit allerlei Extras.

Jedoch bedeutet der Erstkontakt, dass viele Fehler bei der Wahl der Abschlusskleider passieren können – und leider viel zu oft auch tatsächlich passieren.

Dieser Artikel soll zeigen, wo die häufigsten Fallen bei Abschlusskleidern auf die jungen Absolventen lauern.

Zu jedem Kapitel gibt es noch kurze, knackige Tipps, wie man die richtige Wahl bei der Kleidung trifft.

Die häufigsten Fehler

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Schuhe

Die Schuhe sind die häufigste Ursache, dass vor allem die männliche Fraktion nicht das ganze Potenzial an diesem wichtigen Ereignis ausschöpft.

Entweder weil sie unsicher sind, welche Schuhe passen oder ob sie überhaupt zu ihnen passen. Manchmal passiert die ungünstige Wahl aber schlichtweg aus Bequemlichkeit.

Dann greifen die jungen Männer zu Sneakern, Basketball- oder Turnschuhen.

Das muss nicht sein. Klar, sind Anzugschuhe oft teuer. Doch reicht es bereits vom Vater sich ein Paar auszuleihen, wenn die Größe stimmt. Väter helfen an diesem Punkt gerne aus.

Oder der Jugendliche denkt langfristig und kauft per Ebay ein günstiges Paar *rahmen genähter* Schuhe. Die sind nicht nur besser verarbeitet, sondern sitzen angenehmer als geklebte Schuhe wegen der höheren Qualität.

Schülerinnen passiert dieser Fehler nicht so oft. Denn sie sind mit hochhackigen Schuhen und deren Eigenheiten bereits bestens vertraut.

Schnitt/Größe

Hier erlauben sich beide Geschlechter Ausrutscher bei Abschlusskleidern.

Die Herren – meist unwissend über die notwendige Passform – kaufen entweder zu große oder zu kleine Anzüge.

Abschlusskleider

Ist der Anzug zu groß, geht die Schulternaht der Anzugjacke über den Schulterknochen hinaus und hängt schlaff herab. Dazu verdeckt der Ärmel das untere Ende vom Hemd.

Bei zu kleinen Anzügen bildet sich eine „X-Falte“ beim Zuknöpfen des Sakkos. Und gleichzeitig endet die Anzugjacke oft direkt über dem Gürtel anstatt auf Schritthöhe.

Junge Frauen neigen hingegen dazu, allzu ausladende Kleider zu kaufen. Das gilt in erster Linie für die Länge des Kleids, dass in allerschlimmsten Fällen nur noch das Gesäß bedeckt.

Das Dekolletee ist ein weiterer Problempunkt. Ist dieses zu weit, dann hängen die Träger des Kleids zu sehr herab und legen Teile des BH frei.

Männer müssen darauf achten, dass die Schulternaht am Schulterknochen endet. Des Weiteren sollte die Ärmellänge kurz genug sein, dass 1/8 vom Hemd noch sichtbar ist. Um die richtige Weite zu treffen, darf ein Sakko kein X bilden, wenn der mittlere Knopf geschlossen ist.

Frauen müssen im Grunde nur darauf achten, dass sie mindestens ein knielanges Kleid wählen. Und das Dekolletee klein genug ist, damit die Träger des Kleids fest sitzen.

Muster

Abschlusskleider sollen jungen Erwachsenen die Möglichkeit geben, sich auf elegante und schlichte Kleidung einzustimmen.

Jedoch sieht der Betrachter immer wieder, wie junge Frauen allzu sehr auf abstrakte Motive oder Blumenmuster zurückgreifen

Männliche Schüler machen einen ähnlichen Fehler und kombinieren mehr als zwei Muster. Zum Beispiel ein gepunktetes Hemd mit gestreifter Krawatte und gestreifter Anzugjacke.

Beide Geschlechter brauchen bei Mustern von Abschlusskleidern nur zwei Regeln zu beherzigen: Wenn Muster zum Einsatz kommen, diese schlicht halten (Punkte, Streifen etc.) und nicht mehr als zwei Muster miteinander kombinieren.

Handtaschen

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Krawatten

Dieses Problem ist besonders gravierend. Ich konnte dieses Phänomen früher bei meinen Mitschülern fast durchgängig beobachten.

Entweder sie kamen komplett ohne Krawatte, was bereits ein Stil-Fehler ist. Sie hatten eine zu kurze oder zu lange Krawatte gekauft. Oder die Krawatte war von Länge und Muster her perfekt, aber nicht richtig gebunden.

Dabei ließen sich diese Fehler vermeiden. Wer eine Krawatte kauft, muss auf drei Dinge achten.

Erstens, dass die Länge passt. Die optimale Länge hat eine Krawatte dann, wenn die Spitze 2-5 Zentimeter über der Gürtelschnalle ist.

Zweitens muss die Krawatte ein abweichendes Muster vom Hemd haben. Ist das Hemd einfarbig weiß und das Sakko marineblau, dann passt eine gepunktete oder gestreifte Krawatte. Bei gestreiften Hemden ist eine einfarbige Krawatte Pflicht für den Mode-Anfänger.

Beim Knoten ist es sinnvoll, auf den alt-bewährten „Winchester“ Knoten zu setzen. Der ist innerhalb von 10 Minuten gelernt und mit Übung, kann man eine Krawatte in unter einer Minute binden.

Abschlusskleider

Und was ist mit Fliegen?

Fliegen sind allgemein bei Abschlusskleidern für den Mann nicht zu empfehlen. Denn, um Fliegen richtig zu tragen, bedarf es einen speziellen Anzug: dem Smoking.

Uhren und Handtaschen

Bezüglich Uhren tut sich die männliche Fraktion besonders schwer. Und das umso mehr, je vermögender sie ist.

Denn in diesen Fällen werden schwere Geschütze aufgefahren. Taucheruhren von Luxusmarken, dicke Chronometer mit Metallarmband oder Pilotenuhren aus der neusten Designerkollektion.

Besonders beliebt ist Gold bei Uhren und das aus einfachem Grund: Es ist auffällig und transportiert ein gewisses Prestige.

Und zu all dem, ist der Umfang der Uhr zu groß.

Deswegen besagt eine Faustregel: Der Umfang der Uhr soll nicht größer als das Handgelenk sein.

Dazu ist anzuraten bei Uhren – besonders Modellen aus Gold – auf ein Lederarmband statt Metallarmband zu setzen. Schon eine kleine Uhr ist ein Blickfang. Metallarmbänder verstärken den Effekt und können schnell zu „protzig“ wirken.

Frauen haben bei Accessoires andere Probleme. Nämlich die Größe ihrer Handtaschen.

Es ist verständlich immer für den Fall der Fälle gerüstet zu sein. Doch eine handelsübliche Handtasche stört den ansonsten filigran-eleganten Auftritt durch ihre enorme Größe.

Aus diesem Grund soll die Handtasche – sofern eine nötig wird – nicht größer sein als eine große Brieftasche. In diesem Fall kann sie bei guter Farbkombination das Abschlusskleid sogar noch in Szene setzen.

Accessoires

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Zusammenfassung

Abschlusskleider sind ein wichtiger Begleiter für einen der wichtigsten Momente im Leben der jungen Erwachsenen.

Und dabei eine gute Figur zu machen, ist keineswegs einfach im Angesicht der Stolperfallen.

Doch, ich hoffe, dir als Leser ist ein roter Faden durch den Text bewusst geworden.

Geht es um Abschlusskleider und deren Look trifft der Spruch „Weniger ist mehr“ in allen gezeigten Fällen zu.

Deswegen sind Schülerinnen und Schüler immer auf der richtigen Seite, wenn sie sich auf Farbwahl und Passform der Abschlusskleider besinnen. Wer das umsetzt, wird mit Leichtigkeit besser als 90 Prozent seiner Mitschüler aussehen.

Gutes Gelingen!